Die Eingangshalle
Die Eingangshalle bildet das Zentrum der Villa und ist ihr architektonischer und kultureller Bezugspunkt. Als Wohnhaus gedacht und in dieser Qualität wieder erlebbar gemacht, vermittelt sie den ersten Eindruck beim Betreten des Gebäudes. Historische Substanz wurde bewahrt und mit zeitgenössischer Gestaltung respektvoll weitergeführt.
Dominant ist die große Holztreppe, die sich skulptural durch den Raum erhebt. Geschnitzte Säulen, fein ausgearbeitete Geländer und handwerkliche Details zeugen von einer Zeit, in der Gestaltung und Handwerk untrennbar verbunden waren. Die Treppe strukturiert den Raum, führt durch das Haus und bindet die Ebenen visuell zusammen.
Ein warmer Roséton an den Wänden verleiht der Halle Offenheit und Ruhe. Der Raum wirkt großzügig, aufnehmend und still. Auf der Empore ist heute ein Lounge-Bereich verortet. Teppiche, grafische Muster und ein maßgefertigter Läufer setzen textile Akzente.
Zur rechten öffnet sich eine modern interpretierte, gelbe Küche im Frankfurter Stil. Die Wände schmücken Kunstwerke, sowie Fornasetti Teller, die ein traditionelles Service referenzieren. Die voll ausgestattet Küche kann für exklusive Kulinarik-Formate, als Community Kitchen, oder als Familienküche genutzt werden.
Historische Türportale, Beschläge und Stützen sind sichtbar belassen. Die Eingangshalle ist Auftakt – ein Ort, an dem sich Geschichte, Architektur und Gegenwart trifft.
Anklänge an den Orient treffen auf die urbane Klarheit Frankfurts und verweisen subtil auf die Weltläufigkeit der Familie Speyer – immer mit Blick auf den The Garden Courtyard.